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Die Dötlingen Stiftung trauert um Eva Pankok

Die Künstlerin Eva Pankok starb in den frühen Morgenstunden des 16. Februar 2016 im Alter von 90 Jahren in „Haus Esselt“, Hünxe-Drevenack. Die Mitglieder der Dötlingen Stiftung und viele Freunde trauern um die Tochter des Zeichners, Grafikers und Bildhauers Otto Pankok, der auch als Mitbegründer der Dötlinger Künstlerkolonie gilt. In den Jahren 1913 bis 1914 fand Otto Pankok hier seine künstlerische Heimat. Eva Pankok machte es sich zur Lebensaufgabe, als einzige Tochter des renommierten Künstlers Otto Pankok das große Erbe ihres Vaters zu bewahren und zu verwalteten.

Sie selbst war jedoch ebenfalls als Künstlerin tätig und fühlte sich zeitlebens magisch von der Provence angezogen. Noch im Alter von 90 Jahren verbrachte sie einige Wochen in ihrem dortigen Domizil. Hier fand sie ihre künstlerische Inspiration und vergaß wie immer beim Malen in dem milden Klima die Lasten und Beschwerden des Alters. Das Licht und der mediterrane Zauber der Landschaft boten ihr stets neue Motive, die sie mit Pinsel, Spachtel und viel Farbe auf die Leinwand bannte. Erst 2015 zeigte die Dötlingen Stiftung in der Galerie Dötlingen eine Auswahl dieser Bilder in der Ausstellung „Stimmungen in der Provence“.

Mit Eva Pankok und der Otto Pankok-Gesellschaft ist die Dötlingen Stiftung seit vielen Jahren eng befreundet. Gegenseitige Besuche in Hünxe Drevenack und in Dötlingen erfolgten aus vielen Anlässen. Bei der Feier Ihres 90sten Geburtstages am 14. Juli 2015 im Kreise vieler Freunde und Förderer im Otto-Pankok-Museum kamen die Gäste von der Dötlingen Stiftung auf die Idee, erstmalig in Dötlingen Bilder von Tochter Eva und ihrem Vater zu zeigen, die in der Provence in Frankreich von Eva in Acryl gemalt und von Otto Pankok mit dem Kohlestift gezeichnet worden waren.

Von Anfang Januar bis zum 14. Februar 2016 war diese beeindruckende Ausstellung und Gegenüberstellung in der kulturellen Begegnungsstätte im Heuerhaus-Café und in der Galerie Dötlingen zu sehen und fand großen Anklang bei den interessierten Besuchern. Bei der Rückgabe der Leihgaben an das Otto Pankok-Museum in Hünxe erfuhr Thea Freiberg dann vom Tod der Freundin am gleichen Morgen.

„Wir sind sehr traurig. Es gab noch so viele gemeinsame Pläne“, so Thea Freiberg. „Bei ihren Besuchen war Eva war stets begeistert von Dötlingen. Sie wollte die Landschaft, die vielen imposanten Bäume mitten im Dorf und das unvergleichliche Grün noch so gerne malen.

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