Programm 2013

Freitag 15. Februar 2013 - 19.30 Uhr

Die Radieschen - Politisches Kabarett aus Berlin

„DENKvorBOTE“

Gerd HoffmannKabarettist, Martin Hunger - Pianist

Wer erfindet Denkverbote?
Kann man Denken überhaupt verbieten?
Sind Verbote gar überflüssig, wenn man mehr denkt?
Oder ist das Denken der Vorbote von etwas Verbotenem?
Sind Verbote Vorboten von neuem Denken?
Auf jeden Fall sind Denkverbote Vorboten von nichts Gutem.
Verbietet man sich das Denken, weil man so Verboten ausweichen kann?
Und kann Politikabarett Spaß machen?

Gerd Hoffmanns Programm sollten Sie auf jeden Fall besuchen.
Denn der macht sich einmal mehr daran, einen Verzeichnisbaum in die Wolken zu denken, in denen wir alle unser Wissen künftig parken.
Er plädiert gleichzeitig mit Witz und Wut dafür, das Denken nicht abzulegen.
Was nicht dagegen spricht, Wissen zu ordnen.
Es geht um Alles was die Welt und den Berliner Politkabarettisten und hoffentlich auch Sie in unserer Gesellschaft bewegt.

Ein temporeicher Abend mit herrlich unkorrekten politischen Fragen, überraschenden Antworten und einer gehörigen Portion bösartigem Charme für alle, die nicht gerne unter ihrem Niveau lachen.

 

Freitag, 19. April 2013, 19.30 Uhr

Mellow Melange Trio

"Eine perfekte Fusion aus Pop, Kammermusik, Jazz, Klassik, Soul und Folk"

Mellow Melange

Seit 1996 bezaubert die Wahlberlinerin Sonja Firker mit Gesang und Violinspiel bei Mellow Melange.

Als Komponist und Geiger ist Ingo Höricht der rote Faden, der alles zusammenhält.

Michael Berger ist der Dritte im Bunde und ein Meister an den schwarzen und weißen Tasten.

Die Spezialität von Mellow Melange sind "ruhige Stücke mit Ohrwurmqualitäten, bittersüße Balladen in verhangenem Moll und durchwehter Melancholie, die wie sündhaft süßer Mokka schmecken." (Weser-Kurier)

 

Freitag, 31. Mai 2013, 19:30 Uhr

Dr. Dr. Hannelore Cyrus liest aus ihrem biografischen Werk:

„Die Liebe höret nimmer auf“
Künstlerpaare, die Liebe und die Liebe zur Kunst

Ein konfliktreiches, spannendes Thema, dem sich Frau Dr. Dr. Hannelore Cyrus in dem 2010 erschienenen Buch widmet, für das sie vier berühmte Künstlerpaare ausgewählt hat:

Paula Becker und Otto Modersohn,
Gabriele Münter und Wassily Kandinsky,
Marianne Werefkin und Alexej Jawlensky,
Frida Kahlo und Diego Rivera.

Aus Briefen und Tagebüchern werden aus der Perspektive der Malerinnen, die Kollegen als Ehefrauen, in "freier Liebe" oder in "Ehe ohne Trauschein" verbunden waren, Lebensentwürfe und Lebenswege rekonstruiert, die im Spannungsverhältnis von Karriere und Konvention, von Selbstfindung, Selbstentfremdung und Selbstaufgabe stehen.

"Ich suchte die andere Hälfte meiner Selbst", verriet Marianne Werefkin. Paula Becker wünschte sich "ein Wesen, das versteht". Sie gab dem Liebesbegriff einen eigenen Sinn, in dem sie ihre Liebe zu Otto Moderson mit ihrer Liebe zur Kunst verband, "denn ist Kunst nicht Liebe?"

Musikalisch umrahmen Sabine von Rothkirch (Gesang) und Hilmar Kettwig (Klavier) die Lesung mit ausgesuchten Liebesliedern.

 

Freitag, 20. September 2013, 19.30 Uhr

Luz del Norte

„Der Klang Lateinamerikas“


Sophie WachendorffGesang, Kai Leinweber Kontrabass, Jo BraunGitarre, Sorin FeratVioline  

Luz del Norte lädt ein zu einer Reise durch eine Welt voller Sinnlichkeit und Emotionen. Das Quartett entführt mit einer abwechslungsreichen Mischung aus leidenschaftlichen Tangos, verspieltem Latin und sinnlichen Balladen in die bunte Leidenschaft und Leichtigkeit Lateinamerikas.

Sophie Wachendorff singt von Lebenslust und Träumen, dem Fühlen und der Sehnsucht, charmant moderiert mit kleinen Geschichten zu den Liedern.

Kontrabassist Kai Leinweber und Gitarrist Jo Braun begleiten die Sängerin spielfreudig und sensibel.

Vollendet wird das Quartett duch den Violonisten Sorin Ferat, der mit seinen gefühlvollen und expressiven Soli den Liedern die ganz besondere Prägung gibt.

Die Gruppe interpretiert ihre Lieblingssongs, u.a. von
Mercedes Sosa, Susana Baca, Lhasa de Sela, Sting und Carlos Gardel.

 

Freitag, 25. Oktober 2013, 19.30 Uhr

„Auf den BUSCH geklopft“

SIEGFRIED W. KERNEN liest Prosa und Gedichte von Wilhelm Busch.

Der Schauspieler Siegfried W. Kernen verknüpft in seinem Programm Gedichte Wilhelm Buschs mit Beispielen seiner Prosa und Texten aus den Briefen und versucht so die Ohren zu schärfen für die dunklen Untertöne, die im Werk dieses großen Humoristen mitschwingen.

Siegfried W. Kernen ist beim Fernsehpublikum nach wie vor unvergessen als Zollfahnder Hobel aus den ARD-Wirtschaftskrimis „Schwarz-Rot-Gold“, er spielte unzählige Rollen in Krimis, in Fernsehspielen und Serien und gehörte zur Gründungs-Mannschaft der RTL-Sendung „Wie bitte?!“ Auch auf den großen Theaterbühnen ist er zu Hause. Doch zu den großen Freuden seines Berufes zählen für Siegfried W. Kernen Literaturlesungen für den Funk und für Live-Publikum - auch im Heuerhaus hat er schon mehrfach die Freunde von „KulturPur“ begeistert.

Wilhelm Busch gehört zu den wenigen Künstlern, die fast 100 Jahre nach ihrem Tod nicht nur respektvoll genannt, sondern auch von einem breiten Publikum gelesen und geliebt werden. Dabei begann die Karriere von Wilhelm Busch ohne besonderen Ehrgeiz mit der Verfertigung von Bildergeschichten, die er mit eigenen Versen versah.

Diese „Nebenwerke“ machten ihn jedoch weltberühmt und sind heute noch in aller Munde. Später schrieb er auch Prosa und Gedichte, die ihn als Meister der Sprache ausweisen.

Siegfried W. Kernen verbindet bei dieser Lesung die beiden Seiten des Künstlers Wilhelm Busch auf gekonnte und humorvolle Weise.

Für größtenteils humorvolle musikalische Begleitung sorgen Thomas GoralczykKlavier und Martin Karl-Wagner - Bass/Flöte

 

 

Freitag, 15. November 2013, 19.00 Uhr

„Zauberhaftes Dinner“

Der Chansonier und Zauberer Pierre Chuchana verzaubert die Gäste während eines erlesenen 4-Gänge-Menüs mit Magie und französischen Chansons.

Im Eintrittspreis in Höhe von 45,00 € sind ein Aperitif zur Begrüßung, das Vier-Gänge-Menü und das zauberhafte Rahmenprogramm enthalten.

Speisenfolge:

*
Blattsalate der Saison mit gebratenen Riesengarnelen,
Kirschtomaten und frisch geriebenen Parmesanspänen

**
Indische Geflügelcremesuppe

***
Perlhuhnbrust mit Feigen und Schalotten auf Cassissauce,
Williamskartoffeln und Romanescoröschen

****
Hausgemachtes Pfirsichparfait auf Vanilleschaum -
garniert mit Pfirsichen und Aprikosen.

*****

Bei dieser Veranstaltung ist die Teilnahme nur nach vorheriger verbindlicher Anmeldung möglich. Wir reservieren gerne einen Tisch für Sie und Ihre Freunde.

 

Freitag, 13. Dezember 2013, 19.30 Uhr

Weihnachtskonzert in der St. Firminus-Kirche

TRIALOGUE MUSICAL - Von Beethoven bis Tschaikowski

Trialogue Musical präsentiert neben bekannten Stücken auch von Grigory Gruzman geschriebene kammermusikalische Bearbeitungen der Komponisten Tschaikowski, Schumann und Rachmaninov.

Irina Grünwald - Violine, Grigory GruzmannKlavier, Alina BercuKlavier

Die Künstler wissen mit ihrer abwechslungsreichen Darbietung im modernen Musikleben ein phänomenales Gestaltungsprinzip mit stilistischer Raffinesse, berührender Sensibilität und erfrischender Spielfreude zu paaren.

"Solo-, Duo und Triovirtuosität, Charme und großes Können sorgen für nuancenreiche und technisch brillante Musik". (Frankfurter Rundschau)

Programmfolge des Weihnachstkonzerts

W. A. Mozart (1756-1791) - Sonate für Violine und Klavier in G Dur KV 301

Allegro con spirito
Allegretto
(Irina Grünwald und Grigory Gruzman)

L. van Beethoven (1770-1827) - Bagatellen Op. 33

No. 3 in F Dur - Allegretto
No. 5 in C Dur - Allegro, ma non troppo
No. 7 in As Dur - Presto
(Grigory Gruzman)

C. M. v. Weber (1786-1826) - Sonate für Klavier und Violine Op. 10 (b) No. 3

Air Russe. Allegretto moderato
Rondo. Presto
(Irina Grünwald und Alina Bercu)

P. I. Tschaikowski (1840-1893) - "Mélodie" für Violine und Klavier Op. 42
(Irina Grünwald und Alina Bercu)

F. Kreisler (1875-1862) - "Syncopation" für Violine und Klavier
(Irina Grünwald und Alina Bercu)

C. Debussy (1862-1918) - "Petite Suite" für Klavier zu vier Händen

No. 1 - En bateau
No. 4 - Ballet
(Alina Bercu und Grigory Gruzman)

---Pause---

P. Hindemith (1895-1963) - "Es ist so schönes Wetter draußen" für Violine solo

1. Satz - Leicht bewegte Viertel
(Irina Grünwald)

M. de Falla (1876-1946) - "La vida breve" für Klavier zu vier Händen

1. Allegramente e vivo, molto ritmico2. Allegro ritmico e con brio
(Alina Bercu und Grigory Gruzman)

F. Kreisler - S. Rachmaninov (1873-1943) - Liebesleid und Liebesfreud
(Alina Bercu)

R. Schumann (1810-1856) - Spanische Tänze

für Violine und Klavier zu vier Händen
(Irina Grünwald, Alina Bercu und Grigory Gruzman)

P. I. Tschaikowski (1840-1893) - Der Nussknacker

Tanz der kleinen Hirten
Russischer Tanz "Trepak"
(Irina Grünwald, Alina Bercu und Grigory Gruzman)

 

Irina Grünwald ist als Musikerin mit verschiedenen Besetzungen erfolgreich: Bereits mit dreizehn Jahren bestritt sie eine Solotournee durch die USA und trat unter anderem im Kammermusiksaal der Carnegie Hall auf. Für die Deutsche Grammophon spielte sie Konzerte mit dem August-Quartett ein und tritt mit den Kammermusik-Projekten von "Musica Senza Frontiere" regelmäßig europaweit auf; bei internationalen Festivals ist sie als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin zu hören.

Irina Grünwald ist Gewinnerin verschiedener Wettbewerbe für junge Solisten und Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung und der Stiftung für Musik, Kunst und Literatur des Landes Schleswig-Holstein. Sie spielt die Violine so leidenschaftlich, dass den Zuhörern Schauer des Entzückens den Rücken hinunter laufen.

"Ich liebe Stücke, in denen das Leben vibriert und das Herz mitsingt", sagt Irina Grünwald.

 

Die in Rumänien geborene Alina Bercu erhielt im Alter von sieben Jahren den ersten Klavierunterricht und hat verschiedene internationale Klavierwettbewerbe gewonnen, unter anderem den Steinway & Sons-Wettbewerb in Hamburg. Neben vielen anderen Auszeichnungen ist sie Preisträgerin des Internationalen Klavierwettbewerbs in Kalabrien und in Triest. Sie war Finalistin des bedeutenden Clara-Haskil-Wettbewerbs in der Schweiz.

Zu Alinas Vita gehören internationale Auftritte mit den Wiener Philharmonikern, dem Kammerorchester Lausanne und dem Gulf Coast Symphony Orchestra, außerdem TV-Auftritte in den USA, Südostasien und Europa. Mit dem Geiger Ilian Garnet hat sie 2009 eine CD aufgenommen, die unter anderem mit dem Golden Label Award ausgezeichnet wurde.

Alina Bercu fasziniert das Publikum mit feinsten Samt-Tönen. Ihre Anschlags-Kultur ruft leuchtende Klangfarben hervor. Ihr Spiel ist in höchstem Maße natürlich mit außergewöhnlicher Energie und Sensibilität, einzigartigem Klang und extremer Virtuosität.

Alinas Leitsatz lautet: "Die Musik überwältigt mich immer wieder. Und dann wird mir klar, dass ich Menschen damit glücklich machen kann."

 

Bereits während des Studiums wurde der gebürtige St. Petersburger Grigory Gruzman Dozent an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und leitete die Hauptfach-Klasse für Klavier. 1999 wurde er als Professor an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg berufen. 2006 folgte er dem Ruf an die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, wo er außerdem am "Musikgymnasium Schloss Belvedere" eine Klavierklasse für hochbegabte Kinder und Jugendliche unterrichtet.

Der Pianist Grigory Gruzman bietet eine selten zu hörende Reinheit des Klanges. Seit 1974 ist er in fast allen europäischen Ländern, im Fernen Osten, in Lateinamerika und in den USA über tausend Mal aufgetreten. Überall werden seine Konzerte von Publikum, Presse und Fachkreisen mit größter Begeisterung aufgenommen.

 

 

 
 © Dötlingen Stiftung 2017