Der Meister und seine Malschülerinen
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Louise Droste-Roggemann (1865 - 1945)

Louise Roggemann studierte Kunst in Weimar und Dresden an privaten Kunstakademien. Offiziell durften Frauen erst ab 1920 an Kunstakademien und Universitäten studieren. In beiden Städten gab es jedoch Kunstakademien und damit auch akademisch ausgebildete Lehrer, die sich in ihrer Freizeit durch die Erteilung von privatem Mal– und Zeichenunterricht ihren Lebensunterhalt aufbesserten.

Louise Roggemann heiratete 1902 den Kaufmann Oskar Droste. Obwohl Louise Droste-Roggemann mittlerweile zeitlich eingeschränkt war, besuchte sie dennoch in den Sommermonaten des Jahres 1905 den Dötlinger Maler Georg Müller vom Siel.

Es muss angenommen werden, dass Louise häufigeren Kontakt zu dem Dötlinger Maler hatte.

In den folgenden Jahren ließ die künstlerische Betätigung der Malerin zusehends nach. Hausfrauliche Tätigkeiten und die Erziehung der Tochter vereinnahmten sie umso mehr.

 
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