August Kaufhold – Malerei –

„Kühe auf der Heide“ - Oel auf Leinwand - unverkäuflich

1884 Am 11. April als Sohn eines Gastwirtehepaares in Bremen geboren.
1902/03 Kunstakademie Dresden. Studium bei Prof. Johannes Raphael Wehle (1848-1936) und Prof. Hermann Freye (1844-1921)
1904/08 Kunstakademie München. Mit 21 Jahren für zwei Jahre Meisterschüler von Professor Heinrich von Zügel (1850-1941). Während der Studienjahre erste Sommerreisen nach Dötlingen
1908 Übersiedlung nach Dötlingen. August Kaufhold baute in den Goldbergen sein erstes Haus.
1910 verkaufte er seinen Besitz und ließ sich am „Inlop“ unterhalb des Petersberg eine neue Künstlerklause errichten.
1925 brannte sein erstes Haus mitsamt einer kostbaren Bücherei und wertvollen Bauernmöbel nieder. Die meisten seiner Werke verbrannten ebenfalls. Dann erfolgte an selber Stelle der Aufbau des von ihm so genannten „Lopshof“.
1936 bezog August Kaufhold sein viertes Haus am heutigen Karkbäk 15.
1943 im Februar Tod von August Kaufholds erster Frau Marie (genannt Mariechen)
1943 Zweite Ehe mit Charlotte
1944 am 15. April Geburt von Sohn Enno in Wildeshausen
1955 am 6. Juni ist August Kaufhold gestorben

August Kaufhold begann mit 14 Jahren in Bremen beim Industriemaler Otto Bollhagen (1861–1924) eine Lehre.
Neben anderen Arbeiten wurde er auch bei Kirchenmalereien, u.a. dem Bremer Dom, der Baumwollbörse und der dekorativen Ausmalung von Lloyddampfern eingesetzt.
Seine Kunstausbildung begann er in Dresden und setzte sie an der Kunstakademie München fort.
Er machte mit der besten Note das „Künstlereinjährige“ und wurde mit einundzwanzig Jahren Meisterschüler des bekannten Tiermalers Professor Heinrich von Zügel (1850–1941).
August Kaufhold wurde nach dem Bau eines Hauses in der Künstlerkolonie Dötlingen sesshaft und hielt seiner Wahlheimat bis zu seinem Tod die Treue.
Zum 70. Geburtstag schrieb die Wildeshauser Zeitung: „Wenn man von einem Maler sprechen kann, der Liebe für das Tier hegt und pflegt und mit feiner Hand Natur und Kunst zu verbinden weiß, dann ist es August Kaufhold“.

 
 © Dötlingen Stiftung 2017