Marie (Mieze) Stumpe – Malerei


„Blumenstilleben“ Oel auf Leinwand - unverkäuflich

1877 war das Geburtsjahr von Marie Docke.
Marie heiratete den Tabakmakler Siegmund Stumpe, Bremen/Kopenhagen.
Von 1905 bis 1906 war Marie Stumpe, gern auch Mieze Stumpe genannt, Malschülerin von Georg Müller vom Siel.
Sie lebte in der Künstlerkolonie Dötlingen von 1905 bis 1936.

Marie Stumpe genoss das Leben in Dötlingen. Um nicht zu vereinsamen und um Anregungen für ihre Kunst zu erlangen, lud Marie Stumpe Künstlerkollegen nach Dötlingen ein. Sie konnten den Sommer in ihrem Haus verbringen. Zu den Künstlern, die bei ihr lebten, gehörten der Bremer Maler Fritz Cobet (1885–1963) und der Berliner Otto Heinrich (1891–1967). Auch die Bremer Malerinnen Toni Elster (1861–1948) und Anna Feldhusen (1867–1951) kamen wiederholt zu Besuch.
In den ersten zehn Jahren verbrachte Marie Stumpe mit ihren vier Kindern eine glückliche Zeit in den „Goldbergen“ von Dötlingen.

Von einem Besuch ihres ersten Sohnes Siegmund (benannt nach seinem Vater) in den USA im Jahr 1939, kehrt sie nie nach Deutschland zurück. Sie verstirbt am 16. Dezember 1946, ihre Urne wird 1947 auf dem Dötlinger Friedhof beigesetzt
 
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