Galerie und Atelier in der Müller-vom-Siel-Kate

Öffnungszeiten der Müller-vom-Siel-Kate:

Samstags und Sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr

 

Wir sind wieder für Sie da!

Am Sonntag, 14 März 2021 öffnen wir die Müller vom Siel-Kate nach halbjähriger pandemiebedingter Schließung mit einer Präsentation von Ölgemälden und Lithografien des Dötlinger Künstlers Georg Bernhard Müller vom Siel und fünf seiner Malschülerinnen. Bis einschließlich 11. April ist die Ausstellung Samstags und Sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Bitte tragen Sie einen Mund-/Nasenschutz und beachten Sie die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Georg Bernhard Müller vom Siel (1865 - 1939) 

kam 1896 nach mehreren Auslands- und Studienreisen nach Dötlingen und gründete in der heutigen Müller vom Siel-Kate die erste Malschule. Er gilt als Mitbegründer der ersten Künstlerkolonie und unterrichtete vorwiegend bürgerliche Bremer  Frauen, die in künstlerische Berufe strebten. Einige hatten bereits eine eigene umfassende Ausbildung erhalten und versuchten, für die Kunst zu leben und auch mit der Kunst ihre Existenz zu sichern..

 

Luise Droste-Roggemann (1865 - 1945)

studierte Kunst in Weimar und Dresden an privaten Kunstakademien.. 1902 heiratete sie den Kaufmann Oskar Droste. Sie  besuchte dennoch in den Sommermonaten des Jahres 1905 den Dötlinger Künstler, schränkte ihre künstlerische Betätigung jedoch zugunsten familiärer Prioritäten ein.

 

Anna Feldhusen ( 1867 - 1951)

ist eine in Bremen geborene und gestorbene Malerin und Grafikerin. Ihr Interesse galt vor allem dem Stillleben und der Landschaft. Anna Feldhusen studierte in München vorrangig die grafischen Techniken der Radierung und Lithografie. In Worpswede wurde sie Schülerin von Fritz Mackensen und Hans am Ende.  Während ihrer Aufenthalte in Dötlingen holte sie sich Anregungen bei Müller vom Siel.

 

Emy Rogge (1866 - 1959)

wurde in Schweewarden an der Wesermündung geboren. Der Großvater von Emy Rogge und die Großmutter  von Georg Müller vom Sie waren Geschwister. In den Jahren 1901 und 1902 hielt sie sich eigenen Aufzeichnungen zufolge mehrfach in der Malschule von Georg Müller vom Siel auf. 1922 zog Emy Rogge nach Worpswede. Gemeinsam mit ihrem Bruder Cornelius fertigte sie zahlreiche Gemälde und Radierungen an.

 

Gertrud, Freifrau von Schimmelmann (1875 - 1945)

erhielt in der Rosenthalschen Schule zu Magdeburg und in Lausanne und Paris umfangreichen Zeichenunterricht.. Sie studierte in Oldenburg die Malerei unter Hugo Zieger. Für weitere Studien in der Freiluftmalerei kam sie einige Jahre in den Sommermonaten zu Georg Müller vom Siel nach Dötlingen.

 

Marie (MIeze) Stumpe ( 1877 - 1946)

gehörte um 1905 / 06 zu den Schülerinnen von Georg Müller vom Siel. Sie begeisterte sich so sehr für die Hunte, den Ginster und die Heide, dass sie sich dauerhaft in Dötlingen ansiedelte. Hier führte sie ein gastfreundliches Haus und lud Künstlerkolleginnen nach Dötlingen ein, die den Sommer in ihrem Haus verbrachten.