Galerie und Atelier in der Müller-vom-Siel-Kate

Regionale und örtliche Künstler*innen können in der Müller vom Siel-Kate in etwa monatlich wechselnden Ausstellungen ihre Werke präsentieren. Auch die Förderung des Nachwuchses liegt der Dötlingen Stiftung sehr am Herzen, junge Talente erhalten vorrangig die Möglichkeit für eine Ausstellung.

Darüber hinaus zeigen wir in regelmäßigen Abständen auch Werke der historischen Dötlinger Künstler*innen.

In der Müller vom Siel-Kate können Künstler auch für einen zeitlich begrenzten Zeitraum leben und arbeiten. Ein in dieser Zeit geschaffenes Kunstwerk soll nach Ablauf der Periode der Dötlingen Stiftung überlassen werden.

Aktuelle Ausstellung

von Samstag, 06. Juni bis Sonntag, 02. August 2020

Fünf Jahre Müller-vom-Siel-Kate

Gedenkausstellung mit Werken des Künstlers und Namengebers

Georg Bernhard Müller vom Siel

Wir zeigen Oelgemälde und Lithografien mit regionalen Landschaftsansichten aus dem Nachlass des Künstlers sowie eine Leihgabe des Landesmuseum Oldenburg mit 10 Blättern aus der Reihe "Der andere Müller vom Siel".

 

Georg Bernhard Müller vom Siel, geb. 1865 in Großensiel bei Nordenham, gilt als Mitbegründer der Dötlinger Künstlerkolonie. Von 1896 bis 1897 lebte er in der damals sogenannten Lehmkate des Volkmannschen Hofes und betrieb hier seine erste Malschule für Bremer Künstlerinnen, bevor er 1898 die "Villa Meineck" (heutiges Bremer Schullandheim) bezog und die Malschule weiter ausbaute. 1909 wurde Müller vom Siel wegen schwerer Depressionen und Schizophrenie in die Nervenheilanstalt Wehnen eingewiesen, wo Müller vom Siel 1939 verstarb. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof in Dötlingen.

 

Wir freuen uns besonders über die Leihgabe des Landesmuseum Oldenburg mit 10 Exemplaren aus der Reihe "Der andere Müller vom Siel". Diese Werke entstanden während der 30-jährigen Internierung in der Nervenheilanstalt Wehnen.

 

Öffnungszeiten der Müller-vom-Siel-Kate:

Samstags und Sonntags von 14:00 bis 18:00 Uhr